Allgemeine Geschäftsbedingungen 2018-03-22T22:14:49+00:00

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragspartner

Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kommt zwischen dem Kunden und
Urban Challenge, Einzelunternehmen, Inh.: Vanessa Koch
Vertreten durch Vanessa, Koch
Adresse: Rohrmannstr. 12 90429 Nürnberg

Steuernummer: 240/238/00213, nachfolgend Anbieter genannt, der Vertrag zustande.

Vertragsgegenstand

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen des Anbieters, insbesondere für die Teilnahme an allen Maßnahmen (Einweisungen etc.) und Veranstaltungen (Events etc.).

Vertragsschluss

Der Vertrag kommt im elektronischen Geschäftsverkehr über das Shop-System oder über andere Fernkommunikationsmittel wie Telefon und E-Mail zustande. Dabei stellen die dargestellten Angebote eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch die Kundenbestellung dar, das der Anbieter dann annehmen kann.

Der Bestellvorgang zum Vertragsschluss umfasst im Shop-System folgende Schritte:

    • Ausfüllen und absenden des Kontaktformulars unter “Challenge buchen”
    • Der Kunde erhält daraufhin ein Angebot per E-Mail oder Telefon
    • Den erhaltenen Buchungscode gibt er im Buchungsportal ein
    • Betätigen des Buttons “Jetzt buchen”
    • Eingabe der Rechnungs- und Lieferadresse
    • Auswahl der Bezahlmethode
    • Betätigen des Buttons ‘Zahlungspflichtig bestellen’
    • Bestätigungsmail, dass die Bestellung eingegangen ist

Bestellungen können neben dem Shop-System auch über Fernkommunikationsmittel (Telefon/E-Mail) aufgegeben werden, wodurch der Bestellvorgang zum Vertragsschluss folgende Schritte umfasst:

    • Anruf bei der Bestellhotline / Übersendung der Bestellmail
    • Bestätigungsmail, dass die Bestellung eingegangen ist

Mit der Zusendung einer Auftragsbestätigung kommt der Vertrag zustande. Die automatisch erstellte und versandte Bestellbestätigung stellt keine entsprechende rechtsverbindliche Erklärung dar. Der Vertrag kommt auch durch die Erbringung der Dienstleistung zustande.

Vorbehalte

Der Anbieter behält sich vor, eine in Qualität und Preis gleichwertige Leistung zu erbringen. Die online dargestellte Leistung ist beispielhaft und nicht die individuelle, vertragsgegenständliche Leistung.
Der Anbieter behält sich vor, im Falle der Nichtverfügbarkeit der versprochenen Leistung diese nicht zu erbringen. Der Kunde erhält eventuell bereits gezahlte Beträge wieder zurück erstattet.

Preise

Alle Preise sind Endpreise und enthalten gem. § 19 Abs. 1 UStG keine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer).

Zahlungsbedingungen

Der Kunde hat ausschließlich folgende Möglichkeiten zur Zahlung:
Vorabüberweisung, Zahlungsdienstleister (PayPal), Kreditkarte, Bitcoin. Weitere Zahlungsarten werden nicht angeboten.

Der Rechnungsbetrag ist nach Zugang der Rechnung, die alle Angaben für die Überweisung enthält und mit E-Mail verschickt wird, auf das dort angegebene Konto vorab zu überweisen.

Bei Verwendung eines Treuhandservice/ Zahlungsdienstleisters ermöglicht es dieser dem Anbieter und Kunden, die Zahlung untereinander abzuwickeln. Dabei leitet der Treuhandservice/ Zahlungsdienstleister die Zahlung des Kunden an den Anbieter weiter. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des jeweiligen Treuhandservices/ Zahlungsdienstleisters.

Bei Zahlung über Kreditkarte muss der Kunde der Karteninhaber sein.

Der Kunde ist verpflichtet innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung den ausgewiesenen Betrag auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen.

Die Zahlung ist ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Der Kunde kommt erst nach Mahnung in Verzug. Für jede Mahnung wird eine Mahngebühr von 3,-€ fällig. Zudem gilt ein Verzugszinssatz von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz.

Preis- und Leistungsänderungen

Der Anbieter behält sich vor, den ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preis im Falle der Erhöhung von Abgaben für bestimmte Leistungen in dem Umfang zu ändern, wie sich die Erhöhung pro Person auf den Preis auswirkt. Voraussetzung hierfür ist, dass zwischen dem Zugang der Buchungsbestätigung beim Kunden und dem vereinbarten Leistungstermin mehr als 3 Monate liegen.

Im Falle einer nachträglichen Preisänderung hat der Anbieter den Kunden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen, spätestens jedoch 28 Tage vor dem Leistungstermin. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig.

Hat der Anbieter ein dauerhaftes Lieferhindernis, insbesondere höhere Gewalt oder Nichtbelieferung durch eigenen Lieferanten, obwohl rechtzeitig ein entsprechendes Deckungsgeschäft getätigt wurde, nicht zu vertreten, so hat der Anbieter das Recht, insoweit von einem Vertrag mit dem Kunden zurückzutreten. Der Kunde wird darüber unverzüglich informiert und empfangene Leistungen, insbesondere Zahlungen, zurückerstattet.

Vertragsgestaltung

Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert.

Der Kunde kann auf den Vertragstext über die Internetseite www.my-urban-challenge.de/agb zugreifen.

Widerrufsrecht

Der Kunde kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Nichtinanspruchnahme der Leistung ohne ausdrückliche Rücktrittserklärung nicht als Rücktritt vom Vertrag gilt. In diesem Fall bleibt der Kunde zur vollen Bezahlung des Rechnungsbetrages verpflichtet.

Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Anbieter (Urban Challenge, Inh.: Vanessa Koch, Rohrmannstr. 12, 90429 Nürnberg, ) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax, oder E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann hierfür dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Der Anbieter empfiehlt, den Rücktritt in Schriftform zu erklären.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Bis 60 Tage vor Beginn der Leistung kann der Vertrag kostenlos storniert werden.

In nachfolgenden Fällen des Rücktritts durch den Kunden stehen dem Anbieter unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen folgende pauschale Entschädigungen zu:

  • 59-31 Tage vor Leistungsbeginn 30% des Rechnungsbetrags
  • 30-15 Tage vor Leistungsbeginn 50% des Rechnungsbetrags
  • 14-5 Tage vor Leistungsbeginn 70% des Rechnungsbetrags

Bei einem späteren Rücktritt wird der gesamte Leistungspreis fällig.

Bis unmittelbar vor Leistungsbeginn hat der Kunde das Recht, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten des Vertrags eintritt.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben,  unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Ende der Widerrufsbelehrung

Änderung der Teilnehmeranzahl

Eine Erhöhung der Teilnehmerzahl muss dem Anbieter spätestens 14 Tage vor dem Leistungstermin mitgeteilt werden und bedarf einer Zustimmung des Anbieters. Bei einer Erhöhung der Teilnehmerzahl wird die tatsächliche Teilnehmerzahl berechnet, laut vereinbarten Preis pro Teilnehmer.

Bei einer Verringerung der Teilnehmerzahl wird nach wie vor der festgelegte Betrag für die ursprünglich durch den Kunden angefragte Teilnehmerzahl fällig.

Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Kunde einzelne Veranstaltungsleistungen aus von ihm zu vertretenen Gründen nicht in Anspruch, so ist dennoch der gesamte Leistungspreis vom Kunden zu zahlen.

Fristlose Kündigung durch den Anbieter

Stört der Kunde nachhaltig und ungeachtet einer Abmahnung durch den Anbieter die Durchführung des Events oder verhält er sich in einem solchen Maße vertragswidrig, dass die sofortige Beendigung des Vertrages gerechtfertigt ist, kann der Anbieter den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen. Kündigt der Anbieter, so behält er den Anspruch auf den vollen Leistungspreis. Eventuell entstehende Mehrkosten trägt der Kunde selbst. Der Anbieter muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern erstatteten Beträge.

Haftungsausschluss

Schadensersatzansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, soweit sich aus den nachfolgenden Gründen nicht etwas anderes ergibt. Dies gilt auch für den Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, falls der Kunde gegen diese Ansprüche auf Schadensersatz erhebt. Ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder wesentlicher Vertragspflichten, welche zur Erreichung des Vertragszieles notwendigerweise erfüllt werden müssen. Ebenso gilt dies nicht für Schadensersatzansprüche nach grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung des Anbieters oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen.

Für mitgeführte persönliche Gegenstände haftet der Kunde in eigener Verantwortung. Der Anbieter übernimmt bei Verlust oder Beschädigung keine Haftung, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

Pflichten des Kunden

Der Kunde ist sich bewusst, dass die Teilnahme ausschließlich auf eigene Gefahr erfolgt. Teilnehmer, die an Klaustrophobie, Panikattacken, Asthma, Herzkrankheiten, ansteckenden Krankheiten oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen leiden, wird von der Teilnahme am Event abgeraten.  Ob eine physische und psychische Eignung der Kunden vorliegt, liegt einzig im Ermessen des Kunden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Foto- und Videoaufnahmen vom Equipment des Anbieters untersagt sind. Alle Rätsel, Lösungen und Lösungswege sind als Geschäftsgeheimnisse zu betrachten. Die Veröffentlichung und Weitergabe ist untersagt.

Der Kunde haftet für den Verlust sowie für Beschädigungen am ausgegebenen Equipment, soweit der Schaden nicht durch ein Verhalten des Anbieters oder seinen Erfüllungsgehilfen verursacht worden ist.

Abtretungs- und Verpfändungsverbot, Ausschluss von Ansprüchen

Ansprüche oder Rechte des Kunden gegen den Anbieter dürfen ohne dessen Zustimmung nicht abgetreten oder verpfändet werden, es sei denn der Kunde hat ein berechtigtes Interesse an der Abtretung oder Verpfändung nachgewiesen.

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung hat der Kunde spätestens einen Monat nach vertraglich vorgesehenem Ende der Leistung gegenüber dem Anbieter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

 Außergewöhnliche Umstände, Wetter

Wird die Durchführung des Events infolge bei Vertragsabschluss unvorhersehbarer Umstände erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt (etwa höhere Gewalt), kann sowohl der Anbieter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Anbieter für bereits erbrachte Leistungen eine angemessene Aufwandsentschädigung verlangen. Sollten Personal und Material bereits vollumfänglich kommissioniert sein, gilt das Event als erbracht und wird dem Kunden ohne Abschlag in Rechnung gestellt.

Eine Absage des Kunden aus Wettergründen ist, sofern im Event-Konzept nicht anders angegeben,  nicht zulässig, solange nach Einschätzung des Anbieters eine sichere Durchführung der Veranstaltung gewährleistet ist.

Schlussbestimmungen

Die Unwirksamkeit einer Bestimmung dieser AGB hat keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der sonstigen Bestimmungen.

Der Vertrag wird in Deutsch abgefasst. Die weitere Durchführung der Vertragsbeziehung erfolgt in Deutsch.
Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als dadurch keine gesetzlichen Bestimmungen des Staates eingeschränkt werden, in dem der Kunde seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Umsetzung der ODR-Richtlinie

Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.

Hinweis nach § 36 Abs. 1 Nr. 2 VSBG: Wir weisen Sie darauf hin, dass wir für eine Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht zur Verfügung stehen.